Tischtennis

Tischtennis: Wer ist Meister 2024/25? Der SV Schmalensee!

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In der 4. Kreisklasse Segeberg schnappten sich unsere TT-Cracks durch einen abermaligen Kanter-Heimsieg über den SC Hasenmoor II den angepeilten Titel.

Tischtennis - SVS wird Meister 2024/25

4. Kreisklasse Segeberg

Freitag, 28.03.2025: SV Schmalensee - SC Hasenmoor II 7:1

Große Freude nach spannender Saison: Das SVS-Tischtennisteam krönte sich mit einem Sieg in eigener Halle zum Meister 2024/25. Vor dem letzten Spiel fehlten Olaf Suhrs Mannen noch zwei Zähler, um den bisherigen Tabellenführer Kaltenkirchener TS III vom Thron zu stoßen. Mit ihrem haushohen Erfolg zogen die SVS-Cracks mit dem Konkurrreten punktuell gleich, aber schoben sich dank des deutlichen besseren Spielverhältnisses an Kaki vorbei.

Für den Saison-Showdown hatten die Freunde des kleinen Balls alles einladend vorbereitet: Zwei große Boxen, solide getrennt durch Banden, an deren Längsseite reichlich Sitzgelegenheiten für Fans aufgebaut waren. Tatsächlich fand sich ein gutes Dutzend Sportbegeisterter ein, die neugierig waren, ob unser Team seinen Titeltraum realisieren würde. Wenige Meter von den Tischen entfernt, bekamen die Gäste einen sehenswerten wie spannenden Abend geboten. Die Eingangsdoppel brachten den SVS klar, jedoch mühevoll in die Erfolgsspur. Bernd Figura/Olaf Suhr fuhren zu Beginn einen deutlichen 3:0-Sieg über Jens Murach/Jens Lienau ein, sodass die Spielstandanzeige auf 1:0 umgestellt werden konnte. Eine harte Nuss hatten Christopher Brust/Stefan Theen an der Nachbarplatte zu knacken. Das Gäste-Duo Uwe Post/Felix Butenschön, eine Mischung aus routiniertem Defensiv-Fuchs und jungem Offensivspieler, bereitete unseren Männern sichtlich Probleme. Viele unsauber getroffene und dadurch missglückte Bälle wie häufige Zieher ins Netz, brachten das SVS-Gespann ins Hintertreffen. Beim Stande von 0:2-Sätzen wehrten sie in Durchgang 3 einen Matchball ab. Schließlich drehten beide diese Runde mit 13:11 noch zu ihren Gunsten. Ab Satz 4 kam unsere Links-Rechts-Kombination endlich mit den Aktionen der Hasenmoorer, insbesondere mit Posts langer Rückhand-Noppe, zurecht, aber konnte sich zu keinem Zeitpunkt deutlich absetzen. Mit Mut zum Risiko in entscheidenden Ballwechseln sowie Nervenstärke zogen Stefan und Christopher diese Partie noch auf ihre Seite (3:2).

 

Souveräner Auftritt: Olaf Suhr (am Ball) und Bernd Figura.

 

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Schweres Spiel, knapper Erfolg: Stefan Theen (am Ball) und Christopher Brust.

 

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Mitreißende Spiele: Bernd Figura bewies großen Kampfgeist, der mit zwei Siegen belohnt wurde.

 

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An diesem Abend im Einzel glücklos: Stefan Theen.

 

Im ersten Einzel konnte Christopher die Führung seines Teams ausbauen. Gegner Jens Murach bereitete ihm nur in Satz 1 ernsthafte Probleme, den er folgerichtig abgeben musste. Ab Satz 2 stellte er sich gut auf seinen Kontrahenten ein, retournierte dessen Aufschläge mal mit viel Topspin, mal mit scharfem Schupf in die tiefe Vor- oder Rückhand zu Punktgewinnen. Gepaart mit in Schnitt und Platzierung variablen Aufschlägen plus mehreren gut gesetzten Angriffen, hatte er Murach bis zum Schluss im Griff (3:1). Als Christopher seine Partie bereits beendet hatte, stand Bernd Figura mit dem Rücken zur Wand. Mit Uwe Post lieferte er sich ein episches Duell, dass die Zuschauer in seinen Bann zog. 11:9 und 12:14 in Sätzen hinten liegend, musste Barny hart kämpfen. Hasenmoors Einser wirkt phasenweise wie eine Wand: Weiche Tospins pflückte er mühelos wie gefählich mit seinem grünen Langnoppe auf der Rückhand runter, Topspins in seine Vorhand konterte er überraschend stark ein ums andere Mal. Viel Laufarbeit in Verbindung mit Geduld und exakt platzierten Attacken, brachten Bernd mit 11:8 zurück ins Spiel. Zum Ende des 4. Satzes stockte allen Anwesenden immer wieder der Atem. Sehenswerte Offensivaktionen beider Spieler in rascher Geschwindigkeit, wechselten sich mit unerreichbaren Netz- und Kantenbällen ab. Nichts für schwache Nerven, die unsere Nr. 2 glücklicherweise nicht zeigte. Unter lauten Beifall errang sie sich auch Satz 4. Leider lieferte der Entscheidungsdurchgang gleichfalls keinerlei Anlass zum Runterkommen. Die Akteure blieben sich dicht auf den Fersen, Führungen wechselten sich ab, den Gästen wurde wieder viel geboten. Seine spektatkuläre Energieleistung veredelte Barny  zum zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg über Post (3:2). Weit weniger aufregend verlief die Begegnung der Spartenleiter zwischen Olaf Suhr und Jens Lienau. Unserem Capitano reichte eine kontrolliert-solide Leistung zum ungefährdeten 3-Satz-Sieg (3:0). Die erste Unterbrechung im mannschaftlichen Spielfluss, ereignete sich in Stefan Theens Einzel gegen Felix Butenschön. Zwar gelangen unserem Vierer viele gute Schläge, die vom Publikum anerkennend beklatscht wurden, aber insgesamt agierte Butenschön stabiler. Er machte weniger leichte Fehler und sammelte mehr von den kleinen, wichtigen Zählern, die nicht den Auge der Zuschauer, jedoch dem Gäste-Punktkeonto gut taten. Letztlich ging diese Partie verdient an den SCH (1:3).

 

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Im Fieber: Das interessierte Publikum sah viele mitreißende Aktionen.

 

Das Top-Einzel zwischen Christopher und Post reichte längst nicht an das Unterhaltungs-Feuerwerk Barnys gegen den Gäste-Einser heran. Beide Spieler kennen sich aus den letzten Jahren gut, wissen um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen. Christopher agierte nach dem Motto "Mit klugem Anspiel zum Punktgewinn". Er ließ sich nicht Posts Störspiel aufzwingen, brachte seinerseits die Bälle mit wechselnder oder gar keiner Rotation auf den Tisch, was den Hasenmoorer häufig vor Probleme stellte. Bot sich zwischendurch die Gelegenheit, so setzte unser Linkshänder zu harten Vor- oder Rückschüssen an, die er mit hoher Treffequote verwandelte. Schließlich gewann er einen durchweg engen Schlagabtausch in drei Sätzen (11:9, 12:10 und 12:10). Das Spiel und damit die Meisterschaft bogen auf die Zielgerade ein. Barny hatte die Chance, den Titel für seine Farben einzusacken. Mit Murach entwickelte sich ein munteres Duell. Der Gast konnte dieses Mal seine Offensivfähigkeiten deutlich besser ausspielen, was wiederum zu reichlich unterhaltsamen Ballwechseln führte. Unser Barny war nun richtig wamrgelaufen, punktete mit zugkräftigen Topspins wie krachenden Schüssen. Murach wehrte sich engagiert, gewann jeodch zu keinem Zeitpunkt Oberwasser. Getragen von erneut intensiv mitfieberndem Publikum, erarbeitete Barny sich in Satz 3 Matchbälle, von denen er einen zur Meisterschaft des SV Schmalensee in der 4. Kreisklasse verwandelte.

Der detaillierte Spielbericht ist im Online-Ergebnisdienst TTLive abrufbar:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518&L3=Spielbericht&L3P=954109

Die Abschlusstabelle ist gleichfalls online einsehbar:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518

 

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Meister 2024/25:
Olaf Suhr, Christopher Brust, Bernd Figura, Stefan Theen,
Frank Mühlenberg und Gerd Achterberg (v. l.)

 

Nach Spielschluss brachen sie Erleichterung und Freude bei allen Bahn. Zu den ersten Gratulanten zählten Vereinschef Henning Pape und Bürgermeister Dirk Griese. TT-Sponsor Stefan Ohle ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, an jenem besonderen Abend dabei zu sein und seine Mannschaft zu beglückwünschen. Noch in der Halle wurden die ersten Kaltgetränke entkorkt. Lachende Gesichter stießen kräfitg miteinander auf dieses tolle Ereignis an. Und dann ging's direkt zum Foto-Shooting. Der Meister 2024/25 wurde ins helle Licht gerückt, um diesen denkwürdigen Moment ein für alle Mal festzuhalten. Einzig die erwünschte Schale fehlte. Der Kreistischtennisverband vergibt nur eine Urkunde an den Staffelsieger. Abzuholen ist diese auf dem Verbandstag im Juni. Eine Reise, auf die sich Olaf Suhr bestimmt bereits freut.

 

Das unser Team wahrlich meisterhaft spielte, zeigte sich nicht nur am Titelgewinn, sondern auch in den Leistungen der einzelnen Akteure:

Mit einer Saisonbilanz von 22:6 Spielen führt Christopher Brust als bester Einzelspieler der 4. Kreisklasse die Rangliste an:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518&L3=Rangliste&L4=Einzel&L4P=0

Bernd Figura und Olaf Suhr bilden das stärkste Doppel der Klasse, dicht dahinter liegen Christopher Brust/Gerd Achterberg un Christopher Brust/Stefan Theen:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518&L3=Rangliste&L4=Doppel&L4P=0

In den Paarkreuz-Tabellen, einer separaten Wertung nach den Resultaten an den Positionen 1 und 2, 3 und 4 sowie in den Doppeln, ist der SVS auch Spitzenreiter:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518&L3=Tabelle&L4=PK

Die Einzelbilanzen aller SVS-Cracks sind an folgender Stelle abrufbar:

https://segeberg.tischtennislive.de/?L1=Ergebnisse&L2=TTStaffeln&L2P=19518&L3=Mannschaften&L3P=122873&Page=Gesamt

 

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Gratulation von Sponsor Stefan Ohle und Vereinschef Henning Pape (Mitte vorne).

 

Bericht: Christopher Brust, Bilder: Christian Detlof

 

 

 

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